|
Skalar / Segelflosser
|
|
|
|
Synonyme |
Zeus scalaris Lichtenstein, 1823; |
|
Ordnung |
Barschartige (Perciformes) |
|
||||||||||||||
|
Unterordnung |
Lippfischartige (Labroidei) |
|||||||||||||||
|
Familie |
Buntbarsche (Cichlidae) |
|||||||||||||||
|
Unterfamilie |
Cichlasomatinae |
|||||||||||||||
|
Größe |
15 cm |
|||||||||||||||
|
Erreichbares |
ca. 11 Jahre*1 |
|||||||||||||||
|
Geschlechts- |
Sehr schwer zu erkennen (Bei der Paarung an der Genitalpapille) |
|||||||||||||||
|
Futter |
Allesfresser, der tierische Kost bevorzugt (er ist ein bisschen gefräßig, dem man aber nicht nachgeben sollte, da er sonst eingeht!) |
|||||||||||||||
|
Beckengröße |
ab 100 cm (ca. 200l) |
|||||||||||||||
|
bevorzugter Beckenbereich |
mitte (zwischen langstiligen Pflanzen) |
|||||||||||||||
|
Sozialverhalten |
Paar- oder Gruppenhaltung |
|||||||||||||||
|
Nachzucht |
Haftlaicher, die Eltern beshützen normalerweise das Gelege und die Jungen |
|||||||||||||||
|
Bemerkung |
Brutpflegeverhalten bei vielen Nachzuchten verloren gegangen
|
|||||||||||||||
|
Pterophyllum scalare ist die am weitesten verbreiteste und am meisten nachgezüchtete Skalarart. Daneben gibt es noch P. altum (Hoher Segelflosser) und P. dumerilii (P. leopoldi), die sich durch ihre Körperform (P. altum ist wesendlich höher und hat eine stark ausgeprägte Sattelnase) und durch ihre etwas andere Zeichnung unterscheiden, wesendlich empfindlicher gegen Krankheiten sind und daher definitiv keine "Anfängerfische" sind. Oft werden jedoch hohe Segelflosser angeboten, bei denen es sich um "Rio-Negro-Altum" oder "Peru-Altum" handelt [Nutrafin Aquatic News 3/04]. Zu kühle Haltung dankt allerdings keine der Arten,weil die Tiere sonst kümmern. Von der Beckengrundfläche wären auch 80 cm Becken denkbar, aber ihre Höhe ist zu gering, da Skalare schnell eine Höhe von 25 cm erreichen können und dann der Schwimmraum knapp wird. Bepflanzen sollte man das Becken auch mit reichlich Vallisnerie und Echinodoris-Arten, weil sich die Tiere gerne darin verstecken. Man sollte diese Fische nur mit mittelgroßen Arten vergesellschaften, da kleine Fische, wie z.B. Neonsalmler, gerne als Speiseplanerweiterung angesehen und verspeist werden, es sei denn sie wachsen mit ihnen auf, was aber sehr risikoreich ist. Eine gute Gesellschaft wäre der Flaggenbuntbarsch, mit dem der Skalar zusammen vorkommt. Flossenzupfende Fische, wie es viele Barbenarten sind, sollten nicht mit ihnen vergesellschaftet werden, da diese die langen Brustflossen der Skalare anknabbern, was für den Skalar sehr schmerzhaft ist. Da die Geschlechter sehr schwer zu unterscheiden sind, sollte man sich, wenn man züchten will, einen Trupp von mehreren Tieren anschaffen, in dem sich die Paare selber finden können. Dies geschieht meist in einem Alter von ein bis eineinhalb Jahren. Danach bilden Skalare Reviere und sollten, wenn das Becken nicht sehr groß ist, dann von ihren anderen Artgenossen getrennt werden, um Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Rivalisierende Männchen können laute, knarrende Töne von sich geben, die sie mit den Kiefern erzeugen. Die Eier legen die Fische gerne auf einem geputzen Blatt oder ähnlichem ab und bewachen das Gelege in der Regel (bei Tieren aus Fischfarmen kann dieses Verhalten verloren gegangen sein und die Eier oder die Jungfische werden gefressen).
|